Detailbeschreibung - Inhaltesverzeichnis - Stimmen zum Buch

In diesem grundlegenden Werk über seine Forschungsergebnisse und deren praktische Anwendungsmöglichkeiten beschreibt Dr. Taibi Kahler seine Konzepte der Persönlichkeitsstruktur und Persönlichkeitsentwicklung.
Dieses Handbuch ist für alle, die effektiv kommunizieren und Veränderungen in Gang setzen wollen – für Psychotherapeuten und Nicht-Therapeuten – eine Hilfe, die nicht hoch genug bewertet werden kann.
Das Modell stellt das Instrumentarium zur Verfügung, mit welchem Sprach- und Verhaltenshinweise sehr schnell und genau zugeordnet werden können. Damit kann die Persönlichkeitsstruktur bestimmt werden. Die von Dr. Kahler identifizierten sechs Persönlichkeitstypen und die Rolle, die diese in der Persönlichkeitsstruktur eines jeden Menschen spielen, werden detailliert beschrieben. Wenn die spezifische Art eines jeden Typus, die Welt wahrzunehmen, erkannt und mit dem Wissen um den typenspezifischen Kommunikationsstil (Kommunikationskanal) kombiniert wird, steht eine Formel zur Verfügung, die unmittelbares Verständnis und Kontakt ermöglicht. Die Konzepte der Antreiber und Miniskripts, für die Dr. Kahler mit Preisen ausgezeichnet worden ist, ermöglichen es, in Sekundenzeiträumen festzustellen, ob ein Mensch für unsere Art zu sprechen „auf Empfang“ geschaltet ist, welchen Grad an Distress dieser Mensch gerade erlebt und auf welche Weise er wahrscheinlich seinen eigenen Erfolg sabotieren wird.
Dr. Kahler identifiziert drei jeweils aufeinander folgende Grade von Distress, die für jeden Persönlichkeitstypus spezifisch sind, wann dieses Verhalten einen Hinweis auf die Persönlichkeitsanpassungen nach Paul Ware gibt, sowie Interventionsstrategien bei eben diesem Verhalten.
Das Konzept des „Phasenwechsels“ mit den entwicklungspsychologischen Phasen und Themen, die ihm zu Grunde liegen, ist vielleicht der faszinierendste Aspekt des Modells. Phasenwechsel sind Perioden in unserem Leben, in welchen wir über lange Zeit intensiven Distress erleben, diesen Distress durcharbeiten und mit einer neuen Art der Motivation daraus hervorgehen. Das Modell beschreibt, wie jeder Persönlichkeitstypus einen Phasenwechsel erlebt, erklärt, wie dieser Konflikt am besten gelöst werden kann und sagt voraus, auf welche Weise sich danach unsere Motivation ändern wird.

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Inhaltsverzeichnis

Die Geschichte des Process Model (1969 – 2007) 18
Kapitel 1 | Erlaubnis 18
Kapitel 2 | Antreiber 20
Kapitel 3 | Die Bedeutung der Antreiber für die Lebenspositionen 22
Kapitel 4 | Das Miniskript 23
Kapitel 5 | Die Notwendigkeit einer neuen Ich-Zustands-Terminologie 25
Kapitel 6 | Miniskript und Dramadreieck 27
Kapitel 7 | Spiele 29
Kapitel 8 | Dissertation und KTASC wissenschaftliche Untersuchung 31
Kapitel 9 | Skripts: Wie sich Lebenspläne in Satzmustern spiegeln 32
Kapitel 10 | Auf Vortragsreisen 35
Kapitel 11 | Sechs Persönlichkeitstypen 37
Kapitel 12 | Die “Aha”- Phasen 43
Kapitel 13 | “Persönlichkeitsanpassungsformen” 47

Teil 1 | Persönlichkeitsstruktur 54
Kapitel 1 | Veranlagung vs. Erziehung 54
Kapitel 2 | Die unverwechselbaren Charakteristika der sechs Persönlichkeitstypen 58
Kapitel 3 | Die Assessing Matrix 61

Teil 2 | Wie Sie zu Ihrem Klienten Kontakt herstellen 66
Kapitel 1 | Wie der Klient die Welt wahrnimmt 66
Kapitel 2 | Die Sprache des Klienten sprechen 74
Kapitel 3 | Persönlichkeitsanteile 81
Kapitel 4 | Die Kommunikationskanäle 86
Kapitel 5 | Kanäle und Wahrnehmungsarten 94

Teil 3 | Antreiber: Erster Grad Distress 100
Kapitel 1 | „ Herr Doktor, in dieser Etage halte ich es nicht mehr aus.“ 100
Kapitel 2 | Der Antreiber des Basis-Logikers: „Ich muss perfekt sein“ 102
Kapitel 3 | Der Antreiber des Basis-Beharrers: „Du musst perfekt sein“ 105
Kapitel 4 | Der Antreiber des Basis-Empathikers: „Ich muss es recht machen.“ 105
Kapitel 5 | Der Antreiber des Basis-Rebellen: „Ich muss mich anstrengen.“ 110
Kapitel 6 | Der Antreiber des Basis-Träumers: „Ich muss stark sein.“ 114
Kapitel 7 | Der Antreiber des Basis-Machers: „Du musst stark sein“ 116
Kapitel 8 | Übertragung oder Gegenübertragung? 118
Kapitel 9 | Bestimmung des Basis – Typs mit Hilfe der Antreiber 119
Kapitel 10 | Wie werden Antreiber konfrontiert? 120

Teil 4 | Skripts 124
Kapitel 1 | Die Berne’schen Skripts 124
Kapitel 2 | Antreiber und Skripts 125
Kapitel 3 | Skripts: Prozess und Inhalt 127

Teil 5 | Phasen 130
Kapitel 1 | Basis und Phase 130
Kapitel 2 | Die Phasen der anderen Etagen 131

Teil 6 | Psychische Bedürfnisse 134
Kapitel 1 | Die Berne’schen Hunger 134
Kapitel 2 | Psychische Bedürfnisse und Phasen 137

Teil 7 | Der Keller: Zweiter Grad Distress 142
Kapitel 1 | Basisantreiber vs. Phasenantreiber: Die Distress-Sequenz 142
Kapitel 2 | Die Wippe 144
Kapitel 3 | Nur drei Masken 145
Kapitel 4 | Misserfolgsmechanismen 147
Kapitel 5 | Warnsignale 160
Kapitel 6 | Rollen 161
Kapitel 7 | Mythen 162
Kapitel 8 | Deckgefühle 164
Kapitel 9 | Spiele 165
Kapitel 10 | Einschärfungen 167
Kapitel 11 | Skripts 170
Kapitel 12 | Negative Befriedigung der Phasenbedürfnisse 173
Kapitel 13 | Interventionen für den Zweiten Grad 179

Teil 8 | Der Keller: Dritter Grad Distress 182
Kapitel 1 | Dynamik 182
Kapitel 2 | Depression 183

Teil 9 | Phasenthemen 186
Kapitel 1 | Das Thema ist der Schlüssel 186
Kapitel 2 | Wenn Phasen-Logiker keine Trauer fühlen 190
Kapitel 3 | Wenn Phasen-Empathiker keinen Ärger fühlen 194
Kapitel 4 | Wenn Phasen-Beharrer ihre Angst nicht fühlen 196
Kapitel 5 | Wenn Phasen-Rebellen kein Bedauern fühlen 198
Kapitel 6 | Wenn Phasen-Träumer ihre Potenz nicht spüren 200
Kapitel 7 | Wenn Phasen- Macher keine Nähe fühlen 202
Kapitel 8 | Deckgefühle und authentische Gefühle der Phase 205

Teil 10 | Die Behandlung von Skripts 208
Kapitel 1 | Skripts mit dem Therapeuten 208
Kapitel 2 | Negative psychische Bedürfnisse 210
Kapitel 3 | Phasenwechsel 212
Kapitel 4 | Individualisierte Hausaufgaben für Klienten 213

Teil 11 | Phasen-Distress oder Basis-Distress 216
Kapitel 1 | Bin ich in einem Phasenwechsel? 216
Kapitel 2 | Taucht ein altes Thema der Basis oder der Stadien wieder auf? 218
Kapitel 3 | Werde ich noch einen Phasenwechsel erleben? 220

Teil 12 | Themen in der Therapie 222
Kapitel 1 | Wie Logiker sich gegen Verluste wehren 222
Kapitel 2 | Wie Empathiker sich gegen Ärger wehren 223
Kapitel 3 | Wie Beharrer sich gegen Angst wehren 223
Kapitel 4 | Wie Träumer sich gegen Autonomie wehren 224
Kapitel 5 | Wie Rebellen sich gegen Verantwortung wehren 224
Kapitel 6 | Wie Macher sich gegen Bindung wehren 225

Teil 13 | Persönlichkeitsentwicklung 228
Kapitel 1 | Entwicklungspsychologische Stufen und die Persönlichkeitsstruktur 228
Kapitel 2 | Warum vollziehen Menschen Phasenwechsel? 230
Kapitel 3 | Säuglingsalter: Träumer und Macher 232
Kapitel 4 | Kleinkindalter: Beharrer und Logiker 236
Kapitel 5 | Kindergartenalter: Rebellen und Empathiker 242
Kapitel 6 | Henne oder Ei? 247

Teil 14 | Die Auswahl von Therapiemodellen in Hinblick auf Basis und Phase eines Klienten 250
Kapitel 1 | Dr. Aaron Beck: Kognitive Therapie (KT) 250
Kapitel 2 | Dr. Carl Rogers: Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie (GPT) 252
Kapitel 3 | Dr. Albert Ellis: Rational Emotive Therapie (RET) 253
Kapitel 4 | Dr. Fritz Perls: Gestalttherapie (GT) 252
Kapitel 5 | Dr. Ogden Lindsley: Verhaltenstherapie (VT) 256
Kapitel 6 | Dr. Martin Groder: Das Asklepieion Programm (AP) 257
Kapitel 7 | Gloria 260

Teil 15 | Die Anwendung des Process Therapy ModelŪ Profile Reports 266
Kapitel 1 | Die Persönlichkeitsstruktur des Therapeuten 266
Kapitel 2 | Der Prozess: Basis und Phase 267
Kapitel 3 | Kontakt herstellen 268
Kapitel 4 | Psychische Bedürfnisse 269
Kapitel 5 | Das Miniskript der Phase 270

Teil 16 | Erde ruft ... 276
Kapitel 1 | Vorhersagen über das Verhalten der Astronauten 276
Kapitel 2 | Psychohistorie 279

Teil 17 | Persönlichkeitstypen, Miniskripts und Anpassungsformen 288
Kapitel 1 | Der Gebrauch des Begriffes „Anpassungsform“ 288
Kapitel 2 | Das Process Therapy ModelŪ Profil (PTMP) 289
Kapitel 3 | Ist der Klient in einem Phasenwechsel? 290
Kapitel 4 | Das Miniskript als „Anpassungsform“ 292

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Stimmen zum Buch:

„Dies ist das definitive gültige Werk für das Verständnis und die Arbeit mit den sechs PTM – Persönlichkeitstypen und die Integration meiner Persönlichkeitsanpassungsformen. Taibi ist der Theoretiker unter den Theoretikern. Für jeden Therapeut ist Kenntnis und Anwendung seines Process Therapy ModelŪs unverzichtbar.“ – Paul Ware, M.D., Head of Psychiatry, LSU Medical Center Shreveport, Begründer des Konzepts der Persönlichkeitsanpassungsformen.


„Ich kenne eine ganze Anzahl von „Fachgiganten“auf dem Gebiet der Verhaltenswissenschaften und der Medizin, unter ihnen auch Nobelpreisträger. Mein größter Dank gilt aber Taibi, für alles, was ich von ihm während unserer andauernden Beziehung gelernt habe. Sein Process Therapy ModelŪ hat die Art und Weise, wie wir Menschen in der Psychotherapie verstehen, diagnostizieren und behandeln revolutioniert. Für die Verhaltensprognose ist sein Modell von unschätzbarem Wert.“ – Terrence McGuire, M.D., Leitender Psychiater für die bemannte Raumfahrt der NASA


„Endlich gibt es ein Buch für Therapeuten, das auch die Patienten lesen, verstehen und benützen können. Dr. Kahlers Konzept der Lebensphasen und der Themen ist faszinierend und erklärt, wie wir, obwohl wir immer der selbe Mensch bleiben, uns trotzdem durch die Herausforderungen des Lebens verändern. Seit Passages habe ich nichts annähernd Erhellendes gelesen.“ – Luther Johnson, Ph. D., Psychologe und Kaplan (i.R.)

„Dieses Buch ist genial. Eine erstaunliche Errungenschaft“ – Stephen Karpman, M.D., Assistant Clinical Professor of Psychiatry an der UCSF, zweimaliger Preisträger des Eric Berne Scientific Award und Entwickler des Drama Dreiecks.

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